"Kraftvolle Gestaltung" beim Konzert von Kimiko Douglass-Ishizaka

Dazu hatte sie sich ein aus vier Werken bestehendes Programm zusammengestellt:
Sie begann mit Debussys dreisätzigem Werk "Pour le Piano";
daraufhin folgte Mozarts D-Dur Sonate KV 311. Dabei, laut Konzertkritiker, "hätte man der Pianistin ein Hammerklavier gewünscht, um ihre delikate Anschlagskunst deutlicher noch zum Ausdruck zu bringen";
Als letztes Werk vor der Pause spielte Kimiko Prokoffieffs Sonate Nr.5 in C-Dur. Dabei zeigte sie als "kraftvoll gestaltende, nachdrückliche Interpretin" ihre innere Verbundenheit zu diesem nicht für jeden Zuhörer leicht zugänglichen Stück. Für Kimiko war es sozusagen "Liebe auf das erste Hören"- für viele Zuhörer ist jedoch ein mehrmaliges und sehr konzentriertes Zuhören nötig, um sich wirklich an der feen-haften Schönheit und genialen Struktur des Werkes erfreuen zu können.
Den Abschluß des Konzertes bildeten Schumanns Sinfonische Etüden op. 13 in ihrer Frühfassung, bei denen Kimiko, "erhaben über sämtliche technischen Schwierigkeiten", den Eindruck weiter versärkte, daß "starke Willenskraft und resoluter Ausdruck zu den auffälligsten Merkmalen dieser jungen Künstlerin" zählen.
Für den überschwenglichen Beifall bedankte sie sich mit einer kleinen Komposition, die sie ihrem Vater, der Quelle ihrer Inspiration, gewidmet hat.

Claude Debussy
Pour le Piano, Lesure Nr. 95Prélude - Assez animé et très rythmé
Sarabande - Avec une élégance grave et lente
Tocatta - Vif

Wolfgang Amadeus Mozart
Sonate Nr. 9 D-Dur, KV 311Allegro con spirito
Andantino con espressione
Rondeau - Allegro
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Robert Schumann
Sinfonische Etüden op. 13Thema: Andante
Etüde I - Un poco piu vivo
Etüde II
Etüde III / Vivace
Etüde IV / Etüde V / Etüde VI - Agitato
Etüde VII - Allegro molto
Etüde VIII
Etüde IX - Presto possiblile
Etüde X
Etüde XI -Con espressione
Etüde XII - Finale. Allegro brilliante


